Besuch des Polizeimuseums Hamburg

K.T.

Der Bürgerverein Oldenfelde e.V. hatte zu einem Besuch des Polizeimuseums in Hamburg eingeladen und bekam daraufhin so viele Anmeldungen, dass daraufhin zwei separate Führungen stattfinden mussten.

 

Berndt Wagner informiert die BVO Gruppe
Berndt Wagner informiert die BVO Gruppe

Dank unseres langjährigen BVO-Mitglieds Berndt Wagner, der über 40 Jahre im Polizeidienst tätig war, wurden die beiden Gruppen am 19. und 26. Januar fachmännisch und informativ durch das Museum geführt.

 

Von den vier Etagen des Museums sind drei für Besucher zugänglich.

 

Im Erdgeschoss tauchten die Gruppen in 200 Jahre Polizeigeschichte ein. Hier erfuhren sie anschaulich wie sich die Aufgaben der Polizei von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und den zweiten Weltkrieg, durch Großfeuer in Hamburg und Studentenbewegungen bis zur heutigen Zeit zu einer Bürgerpolizei verändert haben.

 

Im Obergeschoss ist die ganze Bandbreite der kriminaltechnischen Untersuchungen zu bestaunen. An interaktiven Labortischen hatten die Besucher die Möglichkeit sich mit den Techniken der Tatort- und Spurensicherung vertraut zu machen, Methoden und Techniken der Kriminaltechnik auszuprobieren oder Phantomzeichnungen am Computer zu erstellen. In einem eindrucksvollen Video erzählten Zeitzeugen der Polizei von der Flutkatastrophe. Eine typische Wache aus den 60 er Jahren mit einer Arrestzelle ließen sich die Gruppen ebenso nicht entgehen wie auch einen Hubschrauberflug über die Stadt oder eine Streifenfahrt in einem Polizeiwagen.

 

Die Teilnehmer der 2. Gruppe
Die Teilnehmer der 2. Gruppe

Im Dachgeschoss waren acht spektakuläre Kriminalfälle zu sehen. Hier waren die Tatwaffen und  Werkzeuge ausgestellt wie z.B. vom Kaufhauserpresser „Dagobert“, einem mehrfachen Frauenmörder, dem „St. Pauli Killer“, dem „Lord von Barmbek“, einem Toten im Ölfass oder die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher. Zu jedem Fall wurde die Ausgangssituation und der jeweilige Verlauf der Ermittlungen bis zur Aufklärung erläutert.

 

Die beiden Gruppen verließen mit neuen, beeindruckenden Erfahrungen das Museum und sehen die Arbeit der Polizei sicherlich in Zukunft mit anderen Augen.