Aktuell:

Hinweis:

 

Das SOZIALWERK MILCHKANNE im Bürgerverein Oldenfelde e.V. hat jetzt eine eigene "Aktuell"-Seite!

(siehe "MILCHKANNE" Aktuell in der linken Spalte) oder klicken Sie HIER!

Erlebnisbericht über unsere Ausfahrt nach Husum und Hallig Hooge

 

 

Ursula Amelang

 


 

Am Dienstag, den 03.09.2019 startete die BVO-Reisegruppe mit 47 Personen pünktlich um 07:00 Uhr trotz Nieselwetters gut gelaunt mit unserem Fahrer Jan der Firma Bösche-Reisen, der im Laufe der Tage immer wieder unter Beweis stellte, wie souverän er mit dem großen Bus auch die engsten Kurven nehmen kann.

 

Zuerst musste er sich bis zur Autobahn A 7 eine Stunde durch Hamburgs Rush Hour quälen, aber dann ging es zügig voran.

 

schmale Gracht in Friedrichstadt
schmale Gracht in Friedrichstadt

Wie vorgesehen waren wir um 10:00 Uhr in Friedrichsstadt. Das Schiff für die Grachtenfahrt lag schon am Anleger parat und wir gingen schnell an Bord, denn es regnete in Strömen.

 

Nach kurzer Zeit klarte es jedoch auf, und als wir nach einer Stunde langsam gleitende Fahrt durch die schmalen Grachten mit ihren begrünten Ufern und den schönen Giebelhäusern an den Straßen wieder anlegten, schien die Sonne vom blauen Himmel. Spontan wurde beschlossen, noch einen einstündigen individuellen Stadtbummel anzuschließen. Dieses anmutige kleine Städtchen, das im 17. Jh. von holländischen Wasserbauern mit Kanälen durchzogen wurde, ist wirklich einen Besuch wert!

 

Es ging dann ohne Verzögerung weiter nach Husum. Dort angekommen mussten wir noch 2 Stunden überbrücken, bevor wir in das 4* “Best Western Plus Hotel Theodor Storm“ einchecken konnten.

 

Die meisten von uns nutzten die Pause für einen ersten kleinen Erkundungsgang inkl. Imbiss.

 

Um 15:00 Uhr startete der 2-stündige geführte Stadtrundgang. Die Gesamtgruppe wurde geteilt und wir bekamen Herrn Springer als Stadtführer.

   

4* Hotel Theodor Storm
4* Hotel Theodor Storm

Er erklärte uns Husum recht ausführlich und spickte seine Erklärungen mit kleinen Anekdoten. Wir sahen das Schloss samt Torhaus, den Stine-Brunnen, die St.-Marien-Kirche und die diversen Häuser, in denen Theodor Storm und seine Vorfahren gewohnt und gearbeitet haben sowie das Museum, welches ihm gewidmet ist.

 

Alle Sehenswürdigkeiten wurden nur von außen gezeigt mit dem Hinweis, diese doch an unserem “freien“ Vormittag am 3. Tag nach eigenem Interesse selbstständig zu besichtigen.

 

Trotz des wenig ansehnlichen Baus des neuen Rathauses sowie des Uhrturms erklärte Herr Springer, dass die Husumer nach anfänglichem Fremdeln nun

 

ihren Frieden mit dem Ensemble gemacht haben, denn tatsächlich ist es ein Ort der Begegnung geworden, so wie der Architekt es geplant hatte.

Slipanlage einer ehemaligen Werft
Slipanlage einer ehemaligen Werft

Am alten Hafen wurde die Slipanlage der abgerissenen Werft erhalten und die hübsch restaurierte “Hildegard“, ein ehemaliger Tonnenleger, dekorativ auf der Schräge der Slipanlage verankert.

 

Als schöne Reminiszenz an Theodor Storm läuft ein Band aus blauen Steinen im Boden um den alten Hafen herum, auf dem in Abständen auf braunen Steinen sein wohl bekanntestes Zitat eingelassen ist:

 

"Doch hängt mein ganzes Herz an Dir, du graue Stadt am Meer".

 

Nachdem wir zum Hotel zurückgekehrt waren, nutzten wir die Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen zum Ausruhen. Den Abschluss bildeten gemütliche Stunden im angeschlossenen Brauhaus. Sehr zufrieden und auch ziemlich erledigt zogen sich alle nach und nach auf ihre Zimmer zurück.

 

Am nächsten Tag saßen alle nach einem reichhaltigen Frühstück pünktlich um 08:30 Uhr im Bus und los ging die Fahrt nach Schlüttsiel, dem Fährhafen zur Hallig Hooge.

 

Unser örtlicher Reiseleiter war wieder Herr Springer, der mit uns auf Nebenstraßen leitete, um uns die verschiedenartigen Deiche zu zeigen, die die dahinterliegenden Höfe bei Sturmfluten schützen. Darunter auch die angenommenen Schauplätze aus Storms Novelle “der Schimmelreiter“.

 

 

in der Ferne Hallig Hooge in Sicht
in der Ferne Hallig Hooge in Sicht

In Schlüttsiel angekommen, betraten wir das Schiff “Hauke Haien“, das uns auf die Hallig Hooge brachte.

 

Auf der Fahrt dorthin kamen wir durch diverse Köge (Koog = dem Meer abgerungenes Land). Der interessanteste ist der Sönke-Nissen-Koog. Nissen war ein Eisenbahningenieur aus Nordfriesland, der in Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) die Eisenbahn mit gebaut hatte. Er war Mitglied der Deichbaugenossenschaft und finanzierte 1924 - 1926 maßgeblich die Eindeichung. Er bestand darauf, dass die auf den Höfen befindlichen Gebäude den Farmhäusern in Namibia ähneln sollten und einheitlich mit grünen Dächern gedeckt wurden. Außerdem erhielt jede Hofstelle einen Eigennamen, der einer Bahnstation in Namibia entsprach, z.B. “Lüderitzbucht“ oder “Kalkfontein“. Der 1927 erbaute Hof “Elisabethbay“ wurde Wohnsitz der Witwe und des Sohnes von Sönke Nissen. Heute forschen dort junge Leute aus ganz Deutschland zum Thema " Erneuerbare Energien".

 

Auf der Überfahrt zur Hallig genossen wir das gute Wetter und sichteten viele Vögel und sogar zwei Seehunde auf einer Sandbank. Bei der Ankunft standen schon zwei Pferdefuhrwerke bereit, die uns zuerst zur Kirchwarft brachten. Auf der Hallig Hooge gibt es 10 Warften auf denen Gebäude stehen.

 

die Reisegruppe ...
die Reisegruppe ...

Vor der Kirchwarft mit der Kirche weisen Markierungen auf einem ca. 4 Meter hohen Pegelpfahl darauf hin, wie hoch besondere Sturmfluten in der Vergangenheit aufgelaufen sind.

 

Die Inselkirche wurde immer wieder aus diversen Bruchsteinen neu erbaut, aber das Inventar ist z.T. aus dem 17. Jahrhundert. Um bei Überschwemmungen zu vermeiden,  dass das Holzgestühl usw. Schaden nimmt, ist der Fußboden der Kirche mit Kies und Muschelkalk belegt, damit das Wasser ungehindert wieder ablaufen kann, wenn es doch mal in die Kirche gelangt. Bemerkenswert sind auch die zwei

... vor der Johanniskirche auf der Kirchwarf
... vor der Johanniskirche auf der Kirchwarf

Türen: Durch die Tür auf der Südseite (= helle Seite) betritt man die Kirche zu allen freudigen Ereignissen (z. B. Weihnachten, Hochzeiten usw.) sowie zum normalen Gottesdienst. Die Tür auf der Nordseite (= Schattenseite) wird nur zu Beerdigungen geöffnet.  Außerdem ist der Friedhof der einzige auf den Halligen, auf dem noch Begräbnisse stattfinden dürfen.

 

Dann ging es per Pferdegespann weiter zur Hanswarft wo die meisten Sehenswürdigkeiten zu finden sind.

der Königspesel von 1760 …
der Königspesel von 1760 …

Wir durften als ganze Gruppe zusammen den “Königspesel“ besichtigen. Es ist ein Wohnhaus aus dem 18. Jh., welches noch original erhalten und eingerichtet ist.

 

Die Eigentümerin empfing uns in Original-Tracht und erzählte uns die interessante Historie des Hauses. Sie und ihre Familie haben das Haus bis 1995 noch komplett bewohnt und sind erst dann in ein neues umgezogen. Die Wände in allen Räumen des reetgedeckten Hauses sind mit über 2.000 blauen Delfter Kacheln verziert. Die wurden früher in Segelschiffen auch als Ballast verwendet und von dem Erbauer des Hauses – einem Walfangkapitän – mitgebracht.

 

... hat über 2.000 Kacheln an den Wänden
... hat über 2.000 Kacheln an den Wänden

Außerdem konnten wir kaum glauben, dass es auf der Hallig erst 1959 Elektrizität gab und sogar erst 1969 fließend Wasser vom Festland!! Sie meinte, umgekehrt wäre es besser gewesen, denn in besonders trockenen Jahren ist mangels Wassers oft Vieh verendet und sind Menschen erkrankt, weil sie Brackwasser getrunken haben.

 

Anschließend besuchten wir das Sturmflutkino. In ihm wird in einem Kurzfilm gezeigt wie hoch und stürmisch das Hochwasser des “Blanken Hans“ wüten kann. Danach schlenderten wir noch in Eigenregie über die Hanswarft, stöberten in den kleinen Geschäften oder aßen eine Kleinigkeit in einer der urigen Restaurants.

mit dem Pferdewagen auf  Hallig Hooge
mit dem Pferdewagen auf Hallig Hooge

Um 14:00 Uhr holten uns die Pferdewagen wieder ab und brachten uns zur Anlegestelle.

 

Als wir das Schiff betraten, hatte die Crew für uns schon die Kaffeetafel gedeckt, es gab leckeren Erdbeerkuchen und Kaffee. Kaum hatten wir abgelegt, bezog sich der Himmel mehr und mehr und es begann stark zu regnen. Doch uns konnte das Wetter nichts mehr anhaben, denn wir saßen gemütlich unter Deck und für die Zeit auf der Hallig Hooge war uns der Wettergott gnädig gewesen.

 

Der geplante “Nachtwächter-Rundgang“ fiel buchstäblich ins Wasser, doch keiner von uns war wirklich unglücklich darüber.

 

Die verbleibende Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen wurde zum Relaxen benutzt.

 

Der Koch überraschte uns mit einem überaus leckeren Fisch-Büfett. Dafür baten wir ihn nach dem Essen aus der Küche und dankten ihm mit einem herzlichen Applaus, was ihn sichtlich überraschte und erfreute. Danach wurde in gemischten Gruppen noch ein Wenig bei Bier und Köm zusammengesessen, bis auch der letzte müde war und sein Zimmer aufsuchte.

 

Den 3. Tag gestalteten alle nach eigenem Gutdünken. Nach einem leckeren Frühstück und dem Verladen des Gepäcks zerstreute sich die Gruppe in alle Richtungen.

 

St. Marien Kirche und Tine-Brunnen
St. Marien Kirche und Tine-Brunnen

Mein Mann und ich hielten uns an die Tipps des Stadtführers. Das Wetter war wechselhaft und wir mussten öfter vor einem Regenschauer Schutz suchen.

 

Erst bummelten wir über den Wochenmarkt und besichtigten die St.-Marien-Kirche. Deren Besonderheit besteht darin, dass die Kanzel genau über dem Altar angebracht ist.

 

Dann besuchten wir das Museum “Storm-Haus“ und warfen einen Blick in die historische Schwan-Apotheke. Im Geschäft “Hebben + Sien“ konnte man ohne Kaufzwang die wunderbar erhaltene Stuck-Decke aus der Renaissance besichtigen. Diese besteht aus einer besonderen Kalk-Gips-Mischung, welche mit Kälberhaaren vermengt wurde.

 

Nach einem leckeren Mittagessen im “Cafe Utsicht“ besuchten wir noch das “Weihnachtshaus“, welches etwas abseits lag. Leider war eine Besichtigung des Schlosses nicht mehr möglich, denn jetzt mussten wir zum Hotel eilen, wo der Bus uns zur Heimfahrt erwartete.

 

 

das Eider Sperrwerk – ein technisches Wunder
das Eider Sperrwerk – ein technisches Wunder

Auf der Rückfahrt machten wir noch Halt beim Eider-Sperrwerk und informierten uns über dieses imposante Wasserbauwerk. Das Sperrwerk besteht aus zwei separaten Reihen mit jeweils fünf 40 Meter langen Toren, die heruntergelassen bzw. angehoben werden können, um Wasser am Durchfluss zu hindern oder fließen zu lassen. Zwischen den Toren führt unterirdisch eine Straße hindurch, geschützt durch einen 236 Meter langen Tunnel. Über dem Tunnel ist ein Fußweg, der eine gute Aussicht auf die Westküste zur Nordsee und landeinwärts auf die Eider bietet. Ebenfalls mit doppelten Toren ausgeführt ist eine dem Sperrwerk angegliederte Schleuse für den Schiffsverkehr auf der Eider.

 

Die Rückfahrt erfolgte zügig ohne besondere Vorkommnisse, es gab nur ab und zu einen heftigen Regenschauer.

 

Zufrieden und erfüllt von vielen schönen Erlebnissen erreichten wir unser Heimatziel.

 

Der Dank der Gruppe an die beiden Organisatoren Gert + Anna Haushalter und den Fahrer Jan kamen aus ganzem Herzen.

 

Wir freuen uns schon auf die Fahrt im nächsten Jahr.

Kinderfest des Bürgervereins und des Sozialwerks Milchkanne

war am Samstag, den 10. Oktober 2019 wieder ein voller Erfolg!

HG

 

Der Bürgerverein Oldenfelde und das Sozialwerk Milchkanne hatten die Kinder aus Oldenfelde und Umgebung am Samstag, den 10.08. 2019 von 14 – 18 Uhr zum traditionellen Kinderfest eingeladen – und viele sind gekommen. Die Wettervorhersage war nicht wirklich günstig für das Kinderfest. Von strahlend blauem Himmel bis zu einem kräftigen Regenschauer war wettermäßig alles dabei. Dafür war wieder die Stimmung gut und wir konnten uns auf über 500 Besucher freuen. Die kleinen und großen Kinder, die teilweise in Begleitung ihrer Eltern gekommen waren, erwartete ein vielfältiges Angebot: Bereits am Eingang bekamen die Kinder Karten zum Ausfüllen für die Ballon-Weitflugaktion. Diese wurden an, mit Helium-Gas befüllte, Ballons gebunden und anschließend in den Himmel entlassen. Der oder Diejenige, dessen Ballon am weitesten fliegt und dessen Antwortkarte vom Finder zurückgeschickt wird, kann sich auf eine Überraschung freuen. In der Zwischenzeit haben wir ein Ergebnis dieses Wettbewerbs vorliegen.

die Kleinen im Bällebad
die Kleinen im Bällebad

Fünf Antwortkarten kamen von den Findern zurück. Der Preisträger des Wettbewerbes ist Thori Ben, sein Ballon flog 72 Km weit bis nach Börzow in Mecklenburg-Vorpommern (MVP). Die Ballons der anderen Teilnehmer schwebten bis nach Lübeck und Schönberg in MVP. Der “Ballonstarter“ und auch die freundliche Rücksende erhalten vom Bürgerverein Oldenfelde die versprochene Überraschung und eine Urkunde.

 

Für die ganz Kleinen wurde in diesem Jahr ein Bällebad von der Schule Kamminer Str. ausgeliehen. Bei den „Lütten“ löste das Bad große Begeisterung aus. Bei unseren ehrenamtlichen  Helfern fehlte diese Begeisterung. Mussten sie doch die unzähligen Bälle einsammeln, die die Kinder, ob im Übereifer oder mit Absicht in die Gegend geschmissen haben. Es darf uns erlaubt sein, hier die betreffenden Eltern ein wenig zu tadeln. Es wäre schön gewesen, wenn auch die betreffenden Eltern, die dem Treiben ihrer Kinder zugeguckt haben, die herumfliegenden Bälle mit eingesammelt hätten. Ein Dankeschön vom Veranstalter wäre ihnen sicher gewesen.

Viel Freude haben auch die beiden Hüpfburgen bereitet: Konnten sich doch in der „kleinen“ Hüpfburg die Kinder im Alter bis 5 Jahre unbeschwert in ihr austoben. Natürlich darf auch das beliebte und nostalgische Kinderkettenkarussell für die keinen Fahrerinnen und Fahrer nicht fehlen. Für diese Kinder ist das Karussell das Größte. Die Freiwillige Feuerwehr Oldenfelde Siedlung stand bereit, den kleinen Gästen beim Zielspritzen zu unterstützen.


Wasser marsch bei der Feuerwehr
Wasser marsch bei der Feuerwehr

Interessierte Kinder und ihre Eltern ließen sich das Feuerwehrfahrzeug von den Kameraden der Feuerwehr genau erklären. Neu auf dem Kinderfest war das Technische Hilfswerk Nord (THW). Es präsentierte sich erstmalig mit einem Rüstwagen, der bei zahlreichen Besuchern auf großes Interesse stieß. Die Jugend des THWs demonstrierte an einem Stand den Einsatz von einem hydraulischen Rettungsgerät, einer Schere und einem Spreizer. Dabei konnte man gut erkennen, wie dieses Gäret funktioniert. (*Wissenswertes zum THW) Herr Grote, unser „Bürgernahe Beamte“ vom PK 38, stanzte an seinem Stand zur Freude der Kinder Auto- und Sheriff-Button.

Viele Besucher interessierten sich auch für sein Polizeifahrzeug. Dosenwerfen und ein Glücksrad sind ein „Muss“. Sorgen sie doch für Spannung und Freude. Ebenso das Kinderschminken. Unzählige Vorlagen und das Geschick zweier junger Stylistinnen zauberten wahre Kunstwerke auf die Gesichter der geduldig dasitzenden Kinder. Der „heiße Draht“ hatte es in sich. Mit einer ruhigen Hand und voll konzentriert konnte so manch einer den kurvenreichen Draht überlisten. Beim Torwandschießen wurde ehrgeizig in einem Wettbewerb versucht, mit sechs Schuss, drei unten – drei oben, die meisten Treffer zu erzielen. Über dreißig fußballbegeisterte Kinder haben sich zwei Stunden lang in einem spannenden Wettschießen fair gemessen. Lockten doch als Preise am Ende des Wettkampfs echte Fußbälle. Im Bewegungs-Parcours konnte jedes Kind seine Fahrkünste auf verschiedenen Fahrgeräten auf die Probe stellen.

hier gibt es die Tombolapreise
hier gibt es die Tombolapreise

 

Ein aufregendes Erlebnis für alle Teilnehmer ist immer wieder die große Tombola. Zu gewinnen gab es neben vielen Kleinen aber auch große Preise wie Kinokarten, Familienfreikarten für Minigolf, ein Kofferradio, ein Scooter Roller bis hin zum Hauptgewinn, einem richtigen Jugendfahrrad. Die Gewinnausgabe erfolgte ab 16:00 Uhr. Eine kleine Glücksfee zog fast eine Stunde lang ein Los nach dem anderen bis zum Hauptgewinn. Ein ca. vierjähriges Mädchen hatte das richtige Los für das schöne Fahrrad. Zu guter Letzt ging es in die große Pausenhalle in der die Puppenbühne „Ratzfatz“ das Kasperstück „Tumult im Kasperwald“ aufführte. Bild 22 Eine hintergründige Geschichte mit Kasper, Struppi, einem kleinen Dino, der im Wald aus einem großen Ei schlüpfte und der bösen Schlange „Sissi“, die den Dino mitschnacken wollte. Das haben die Kinder im Publikum mit lautem rufen aber verhindert. Kasper und der Dino locken die Schlang Sissi in eine Falle. Der Kasper macht einen Knoten in die Schlange. Sie versprach zukünftig lieb zu sein. „So ein Kaspertheater begeistert nach wie vor sein jüngeres Publikum. Man merkte es den begeisterten Kindern an, dass sie die in unterhaltsamer geschickter Verpackung vermittelten Ratschläge gerne annehmen“.

 

Das Kinderfest ist auch immer ein Familienfest und Treffpunkt zugleich. Es ist eine beliebte Gelegenheit, um sich mit seinen bekannten und unbekannten Nachbarn auszutauschen. Bei der gemeinsamen Veranstaltung lernt man sich kennen und beim Feiern kommt man sich nahe. Viele freundliche Nachbarn und Sponsoren hatten selbstgebackenen Kuchen mitgebracht, der neben frischgekochtem Kaffee reißenden Absatz am Kuchenbuffet fand.


Die Liebhaber herzhafter Genüsse kamen mit Grillwürsten und Bier ebenfalls auf ihre Kosten. Auf einer mit Tischen und Stühlen ausgestatteten Fläche lockten freie Plätze an der Sonne zum Verweilen und zum Verzehr aller Köstlichkeiten. Bei diesen Gelegenheiten nutzten wir das Kinderfest, um in Gesprächen mit den Erwachsenen auf unsere beiden Vereine, Bürgerverein Oldenfelde und Sozialwerk Milchkanne, aufmerksam zu machen. Die vier Stunden vergingen wie im Flug mit Spiel, Spaß und guter Laune. Insgesamt war es ein entspanntes und doch fröhlich-ausgelassenes Fest, das vor allem die 500 kleinen und großen Gäste zufrieden stimmte. Einen großen Dank an alle guten Geister vor und hinter den Kulissen, die diesen kurzweiligen Nachmittag ermöglicht haben. Ohne sie wäre unser Kinderfest nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Unterstützern und Spendern recht herzlich, besonders bei: Der Schulleitung, dem Elternrat und dem Hausmeister Ehepaar der Schule Bekassinenau, ebenso bei dem Bezirksamt Wandsbek, der SAGA GWG Geschäftsstelle Rahlstedt, bei der REWE Region Nord GmbH, der HASPA Filiale am „Berner Markt“, dem Fahrradfachgeschäft Ramme in der Rahlstedter Straße, der Cinemaxx Holding GmbH Hamburg, dem Management des Einkauftreffs Farmsen und dem Hamburger-Minigolf-Club im Greifenberg Park.

Hier noch weitere Eindrücke vom jährlich stattfindenden Ereignis:

Wiedereröffnung des Spielplatzes im Wiesengrund

Das Bezirksamt Wandsbek - Planung und Bau Stadtgrün - hat am

3. Mai 2019 um 10:00 Uhr

den Spielplatz am Wiesengrund wieder eröffnet. Seit dem findet er bei den Kindern großen Anklang.

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2019

am Dienstag, den 12. März 2019, 18:00 Uhr im Vereinshaus des SC Condor, Berner Heerweg 188, 22159 Hamburg

GH

 

Die JHV des Bürgervereins Oldenfelde e.V. am 12. März war mit 57 Mitgliedern und zwei Gästen gut besucht und beschlussfähig. Sie verlief in freundlicher Atmosphäre.

 

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Hans Schuy, wurde zunächst mit einer Schweigeminute im vergangenen Jahr verstorbener Mitglieder gedacht. Danach wurden 17 für ihre langjährige Mitgliedschaft im Bürgerverein Oldenfelde geehrt.

 

3 Mitglieder können auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken, 2 auf eine 40-jährige und 12 auf eine 25-jährige. Die am Abend anwesenden Jubilare wurden mit Urkunden und mit Blumen bedacht. Die 40- und 50-jährigen erhielten einen Präsentkorb und die 50-jährigen zusätzlich einen Restaurantgutschein. Den nicht Anwesenden werden die Urkunden zugeschickt.

 

Hans Schuy berichtete, unterstützt mit einer Leinwandpräsentation durch Klaus Trecker, aus dem Jahresverlauf des Vereins. Er erwähnte diverse Veranstaltungen und erlebnisreiche Reisen des Vereins. Außerdem, dass die Planung des „Stadtteilzentrums“ für Rahlstedt, in dem der BVO Mitglied ist, einen guten Verlauf nimmt. Gleiches gilt für den Bau der U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde, deren Eröffnung noch in diesem Jahr mit dem Winterfahrplan erfolgen soll und eine Zeitersparnis von 20 Minuten bis zum Hbf. bringen wird. Ausführlich beschrieb er die geplanten Straßenbauarbeiten entlang der Berner Straße. Dort wird u.a. die zweispurige Fahrbahn auf eine zurückgebaut und dafür mit Radwegen und breiteren Fußwegen versehen. Die Bushaltestelle am Rahlstedter Weg gegenüber der Rudolf-Steiner-Schule muss wegen häufigem Rückstau durch lange Gelenkbusse verlängert werden. Dabei müssen leider einige Bäume weichen, aber es werden auch neue gepflanzt. Er berichtet auch von intensiven Planungen im Nachbarbezirk Farmsen, wo um eine Verbesserung der Haltestellensituation unter der U-Bahn-Brücke „gerungen“ wird. Er betonte, dass unser Ortsteil wegen der bei Neubauten zu beachtenden Bebauungsplänen noch nicht von abweichenden, hohen Neubauten betroffen ist, was auch so bleiben soll. Der neue Kinderspielplatz an der Berner Au wird demnächst eröffnet.

 

Harald Gedike erklärte danach noch einmal einige Veränderungen, die sich aus dem erweiterten Europäischen Datenschutzgesetz für Vereine ergeben. Er versicherte, dass der BVO mit den Daten seiner Mitglieder äußerst pfleglich, dem Gesetz entsprechend, umgeht.

 

Danach gab Hans Schuy mit einleitenden Worten zur Mitgliederentwicklung Gerd Herzberg das Wort. Er beschrieb sehr ausführlich Ergebnisse aus einer Arbeitsgruppe, die vom Vorstand eingesetzt wurde, um die Gewinnung neuer Mitglieder aus der jüngeren Generation zu forcieren und die Darstellung des Vereins nach außen zu verbessern.

 

Dazu zählen: Erstellung eines Werbeflyers, Betonung der sozialen Ziele des Vereins (z. B. Einrichtung eines „runden Tisches“) Vorgehensweise für Mitgliederwerbung, Bearbeitung kommunaler Ziele.

 

Schatzmeister Torsten Offner gab Rechenschaft über die Finanzlage und Kostenstruktur des Vereins, die danach vom Revisor Dr. Klaus Picolin bestätigt und als einwandfrei geführt deklariert wurde. Er empfahl der Versammlung die Entlastung des Vorstandes, die ohne Gegenstimmer erfolgte.

 

Danach erfolgten Wahlen:

 

Wiedergewählt wurden Schatzmeister Torsten Offner und die Beisitzer/in Gert Haushalter und Susanne Pöltl. Als neuer von zwei Revisoren im jährlichen Wechsel wurde Berndt Wagner gewählt.

 

Danach gab es noch ein paar Wortmeldungen u.a. die, ob dem Vorstand Angaben über den Zuzug bzw. die Entwicklung jüngerer Familien in Oldenfelde gibt, die man zur Neuwerbung von Mitgliedern nutzen könne. Eine weitere Wortmeldung bezog sich auf die erforderliche Nähe zu Elternvertretungen in Schulen für den gleichen Zweck. Zu beiden erklärte Hans Schuy, dass dem Vorstand das bereits bewusst sei und angestrebt wird.

 

Gegen 21:30 bedankte sich Hans Schuy bei den erschienenen Mitgliedern und beendete die Versammlung.

Grünkohlausfahrt 2019

am 2. Februar zum Seehof am Lütjensee

K.T.

 

Jo-Jo-Jo klingt es sicherlich noch bei manchen in den Ohren, wenn man an die vergangene Grünkohlfahrt im Februar zum Seehof am Lütjensee zurückdenkt.

 

Das Wetter war zwar trübe, dennoch hatten alle die Sonne im Herzen und waren frohgemut unterwegs - zumindest spätestens nach den ersten kurzen Pausen für den klaren Kümmel und den obligatorischen Jo-Jo-Jo Gesangseinlagen. Der “Seehof“ war dennoch, ohne personelle Verluste, „gefahrlos“ erreicht.

 

Dort empfing uns die freundliche Bedienung des Hauses und das Nationalgericht des Nordens wurde zügig serviert. Nach leckerem „Grünkohl satt“ mit reichlichen Fleischbeilagen sorgte ein weiterer „Absacker“ für eine gute Verträglichkeit.

 

Wie in jedem Jahr wurden anschließend die Kohlkönigin und der Kohlkönig per Applaus gewählt und von Gert Haushalter mit einer Urkunde, Sweetshirt, einer Flasche Wein und Pralinen gekürt. Die Wahl viel dieses Mal auf Shahla Trecker und Otto Kägbein. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch!

 

Anschließend durfte das gemeinsame Gruppenfoto nicht fehlen bevor es wieder mit dem Bus Richtung Hamburg ging. (Siehe unten).

 

Der Veranstaltungsstart des BVO ins neue Jahr hat allen sehr gefallen, sodass man schon gespannt auf die nächste, bereits für September geplante, Reise nach Husum, Friedrichstadt und Hallig Hooge sein kann.

 

Wie schon im letzten Jahr ist von der Grünkohlfahrt 2019 wieder ein 28 minütiges Video erstellt worden, das die Fröhlichkeit der Veranstaltung sehr gut wiedergibt. Es ist telefonisch unter 64208555 oder per E-Mail: klaus.trecker@alice-dsl.de für 5,- € (eventuell zuzüglich Porto von 1,45 €) zu erhalten.

 

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