Aktuell:

Hinweis:

 

Das SOZIALWERK MILCHKANNE im Bürgerverein Oldenfelde e.V. hat jetzt eine eigene "Aktuell"-Seite!

(siehe "MILCHKANNE" Aktuell in der linken Spalte) oder klicken Sie HIER!

Berichte und Fotos zu folgenden Veranstaltungen finden Sie unter Veranstaltungen -> Veranstaltungen 201x bzw. "MILCHKANNE" Aktuell

Aktion Bürgerapfel

K.T.

 

Nachdem im vergangenen Jahr die Aktion Bürgerapfel aufgrund einer schlechten Obsternte ausfallen musste, erwarten wir in diesem Jahr volle Apfelbäume!

 

Darum findet am 6. Oktober wieder die Aktion Bürgerapfel statt, die vor Jahren auf Initiative unseres Sponsors Klaus Lange, Inhaber des „Das Caféhaus“ Rahlstedt, gegründeten wurde, um Äpfel zu retten, die sonst im Herbst in Oldenfeldes Gärten und Umgebung in großen Stückzahlen unter Bäumen verfaulen. Auf dem Schulhof der Schule Bekassinenau 32 steht ab 10:00 Uhr eine Apfelpresse, die Ihre eigenen Äpfel zu leckerem Apfelsaft verwandelt. Den können Sie, steril verpackt, in 5 Liter-Behältern abgefüllt mit praktischem Auslaufhahn für 6,-- € pro Gebinde mit nach Hause nehmen.

 

Bei Kaffee und Kuchen aus dem „Das Caféhaus“ erleben Sie, wie der Vorgang vonstattengeht.

 

Der Überschuss aus der Aktion kommt, wie immer, dem Sozialwerk Milchkanne des Bürgervereins zugute.

 


Halbmarathon Wandsbek auch durch Oldenfelde

Hot Spot vom Bürgerverein Oldenfelde und dem Sozialwerk Milchkanne an der Ecke Bekassinenau/Treptower Straße am 23.9.2018

Begeisterung am HOTSPOT sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Läuferinnen und Läufern
Begeisterung am HOTSPOT sowohl bei den Zuschauern als auch bei den Läuferinnen und Läufern

K.T.

 

Am 23. September 2018 war es wieder soweit, der 5. Halbmarathon durch Wandsbek und – ganz wichtig – durch Oldenfelde fand wieder statt.

 

Start war– wie schon in den Vorjahren – um 18:00 Uhr vor dem Wandsbeker Quarree. Auch dieses Jahr hatten Mitglieder des BVO unter der Leitung von Klaus Gonser beschlossen, an der Kreuzung Bekassinenau / Treptower Straße einen „glühenden“ Hot Spot zu organisieren. Die Moderation durch Gonser startete pünktlich mit dem Startschuss in Wandsbek um 18:00 Uhr. In diesem Jahr konnten auch wieder die beliebten Handklappern zum Anfeuern der Läuferinnen und Läufer verteilt werden.

 

Der Veranstalter legt inzwischen großen Wert auf unseren Anfeuerungspunkt und hat uns „Kultstatus verliehen“. Die Beliebtheit bei den Läuferinnen und Läufern ist riesig und gibt so manchem noch einen moralischen Schub für die zweite Hälfte der Strecke. Unser Spalier am Straßenrand ist der höchste Punkt der Strecke – von da an geht´s bergab.

 

Natürlich war auch das Sozialwerk Milchkanne des BVO dabei und hoffte auf ein paar Euro für die Milchkanne. Trotz widriger Wetterumstände konnten die Macher des BVO – wie in den Jahren zuvor – eine rege Beteiligung aus der Nachbarschaft verzeichnen.

 

3-Tagesfahrt mit dem BVO nach Gifhorn-Wolfsburg und Celle

Vier der 14 Mühlen in Originalgröße im Internationalen Mühlenmuseum Gifhorn
Vier der 14 Mühlen in Originalgröße im Internationalen Mühlenmuseum Gifhorn

K.T.

 

Unser Vorstandsmitglied Gert Haushalter organisiert jedes Jahr, zusammen mit seiner Frau, eine 3 Tagesfahrt zu interessanten und sehenswerten Orten.

 

Im September war es wieder soweit, die Fahrt führte, bei bestem Sonnenwetter, zunächst nach Gifhorn zum Internationalen Mühlenmuseum. Aus einer Leidenschaft, Mühlen aus aller Welt originalgetreu im Modell nachzubauen entstand schließlich das Mühlenmuseum in Gifhorn. Auf einer Fläche von 15 Hektar wurden hier mittlerweile 14 internationale Mühlen in Originalgröße errichtet. In einem Ausstellungsgebäude sind darüber hinaus ca. 50 maßstabsgerechte Mühlenmodelle sowie zahlreiche Utensilien und Handwerksgeräte aus aller Welt zu bestaunen. Um einen Dorfplatz reihen sich mehrere große Fachwerkhäuser im Niedersachsenstil wie ein Trachten-, Müller-, Back- und Brothaus in dem täglich frisches Brot und Kuchen zubereitet wird.

 

Auch eine russisch-orthodoxe Holzkirche des heiligen Nikolaus ist auf dem Freigelände, mit beeindruckenden Werken der Ikonenmalerei und dem orthodoxen Kunsthandwerk, zu besichtigen. Hier finden an Sonn- und Feiertagen noch regelmäßig Gottesdienste statt.

Mit der Golf-Bahn durch die Fahrzeugproduktion
Mit der Golf-Bahn durch die Fahrzeugproduktion

 

Der zweite Besuchstermin an diesem ersten Tag der Reise führte die Reisegruppe dann nach Wolfsburg zu einer VW Werksbesichtigung. In einer offenen Golf-Bahn ging es ca. 1 ½ Stunden auf einer Tour in die faszinierende Welt der Fahrzeugproduktion und durch verschiedene Bereiche der Fahrzeugfertigung. Vom Pressen der Stahlbleche über den Zusammenbau der Einzelteile durch Roboter und nur wenig (sichtbare) Menschenhand bis zum fertigen Produkt war hautnah zu sehen, wie ein Volkswagen entsteht.

 

Der erste Tag ging schließlich in einem neu erbauten 4-Sterne Hotel mit einem Abendessen und anschließender Übernachtung zu Ende.

 

Auch ein VW Spross: Bugatti Veyron 16,4    16 Zylinder, 1200 PS, 431 km/h in 2,5 Sekunden von Null auf 100
Auch ein VW Spross: Bugatti Veyron 16,4 16 Zylinder, 1200 PS, 431 km/h in 2,5 Sekunden von Null auf 100

Der zweite Tag war ausschließlich für den Besuch der Autostadt Wolfsburg vorgesehen. Unter Autostadt ist alles zu verstehen, was man um das VW-Werk herum auf einem 28 Hektar großen Gelände besichtigen kann.

 

Auf ihm stehen acht architektonisch sehr interessant gestaltete Pavillons, in denen die aktuellen Modelle aller VW-Marken ausgestellt und technisch sowie teils futuristisch präsentiert werden. Im „Zeit Haus“ konnte man in Automobilgeschichte schwelgen, Meilensteine, Beziehungs-Kisten und Design Ikonen entdecken und Interessantes über deren revolutionäre Eigenschaften erfahren. Die Sammlung des Automobilmuseums der Autostadt ist markenübergreifend und beinhaltet mehr als 260 Fahrzeuge von über 60 verschiedenen Marken. Mit bis zu 500 Übergaben pro Tag ist die Autostadt das größte Auslieferungszentrum für Neuwagen weltweit. Im Kunden Center werden nicht nur die Neuwagen abgeholt, hier kann man auch die aktuellen Modelle der Marke VW sehen und sich hineinsetzen. In zwei 80 Meter hohen runden Türmen, die zur Besichtigung offen stehen, werden die Fahrzeuge bis zur Abholung bzw. Übergabe vollautomatisch zwischengeparkt.

 

 

Die Teilnehmer(innen) der 3 Tagesfahrt vor dem alten Rathaus in Celle
Die Teilnehmer(innen) der 3 Tagesfahrt vor dem alten Rathaus in Celle

Am dritten Tag der Reise brachte uns unsere sympathische Busfahrerin Petra nach Celle, wo wir geführt und aufgeteilt in zwei Gruppen die Altstadt besichtigten. Fast 500 auf­wändig re­stau­rierte und Denkmal ge­schützte Fachwerkhäuser bringen die Besucher zum Staunen. Die Alt­stadt mit dem Schloss, dem Bomann Museum, der Marienkirche und dem Hoppener Haus, einem der prächtigsten Fachwerk­häu­ser der Stadt, sind beein­druckende Zeugnisse aus fünf Jahr­hunderten bewegter Stadt Geschichte. Im Ratskeller des alten Rathauses wurde am Ende des Rundganges ein gemeinsames Mittagsmenü eingenommen.

 

Die Rückfahrt nach Hamburg erfolgte noch über einen „kleinen Umweg“ nach Schneverdingen um in dem reizvollen Café „De Kaffeestuuv“ Tortenstücke in ungeahnter Größe und Kaffee satt zu uns zu nehmen.

 

Drei wundervolle, sonnenreiche und beeindruckende Tage waren, wie immer, viel zu schnell vorbei. Um die vielen Eindrücke zu erhalten, wurde von der Reise ein ca. 1-stündiges Video erstellt welches beim Verfasser geordert werden kann.

 

Hamburgensie

Ausflug durch die Geschichte Hamburgs

Erich Diederich

 

An einem wunderschönen Sonnentag trafen wir uns am U-Bahnhof Baumwall, um einen Spaziergang durch die Geschichte der Stadt zu machen.

Geführt wurde die Tour von Frau Sandra Latussek, vom Verein „Vergangen und vergessen".

Richtung Landungsbrücken spazierend, standen wir plötzlich vor einem kleinen hübschen Häuschen. Hier ist der Einstieg in das Hamburger Abwasserkanalsystem. Die Statue von Herr William Lindley erinnert an den Ingenieur aus England, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgreich auf den Gebieten der Ver- und Entsorgungstechnik, des

Wasserbaus, des Strom- und Hafenbaus und der Stadtplanung tätig war.

Ein großer runder Turm, nur hundert Meter weiter, diente im Krieg als Luftschutzbunker (Rundbunker-Zombeck). In ihm konnten 600-1000 Schutzsuchende unterkommen. Hamburg besitzt noch fünf solcher Rundbunker.

Richtung Helgoländer Allee, zeigte uns Frau Latussek den Eingang eines weiteren unterirdischen Luftschutzbunkers.

Über die große Elbstraße erreichten wir dann den alten Elbtunnel. Am Wochenende ist der Autoverkehr im Tunnel untersagt, so konnten wir den 426 Meter langen Elbtunnel zu Fuß durchlaufen.

Im Jahre 1911 war der Bau eine technische Sensation, denn die beiden Tunnelröhren wurden im „Schildvortrieb-verfahren" erstellt Es wurden 5000 Tonnen Stahl, 200 Tonnen Blei und 600.000 Nieten verbaut.

Die beiden Röhren führen mit einer Sohlentiefe von 24 Meter von der nördlichen Hafenkante (St. Pauli Landungsbrücken) zur Elbinsel Steinwerder (Südeingang).

Drüben angekommen, machten wir Rast mit einem herrlichen Blick auf die Elbe und die Elbphilharmonie.

Der Ausflug war sehr interessant und lehrreich. Wir bedanken uns bei Frau Susanne Pöltl, die Organisatorin des Ausfluges.

 

Aktion "Sauberes Oldenfelde"

in Verbindung mit der Aktion der Hamburger Stadtreinigung "Hamburg räumt auf"

GH

 

Hamburg räumt auf…….

 

 

hieß es am Samstag dem 24. März wieder, als zwölf Mitglieder des Bürgervereins sowie die gleiche Zahl Mitglieder der FF Oldenfelde-Siedlung ausrückten, um das einzusammeln, was Bewohner gedankenlos hinter sich fallen lassen.

 

Dass in diesem Jahr sogar eine Badewanne bei der Lehmkuhle lag, überraschte dann doch, denn der Teich ist ja eigentlich groß genug zum Baden.

 

Insgesamt kamen wieder mehr als zwanzig Säcke voll Unrat zusammen, die von der Stadtreinigung an abgestimmten Sammelstellen abgeholt werden.

 

 

 

Die Helfer trafen sich nach der Aktion auf dem Minigolfplatz im Greifenbergpark und wurden dort auf Einladung des BVO mit Würstchen und Getränken belohnt.

Jahreshauptversammlung 2018

GH

 

Die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Oldenfelde e.V. am 13. März war mit 54 Teilnehmern der derzeit 543 Mitglieder, gut besucht.

 

Die Versammlung war beschlussfähig.

 

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Hans Schuy, wurde zunächst durch eine Schweigeminute verstorbener Mitglieder gedacht und danach langjährige Mitglieder namentlich genannt und ein anwesendes Mitglied persönlich geehrt.

 

Das Protokoll des Jahres 2017, das in Kurzform im Oldenfelder Blatt Ausgabe März 2018 gedruckt war, wurde einstimmig angenommen.

 

Es folgte eine Nachbetrachtung von erfolgreichen BVO-Veranstaltungen im Jahr 2017 und ein Vorausblick auf Veranstaltungen im Jahr 2018.

 

Im allgemeinen Teil des Vortrags erwähnte Schuy, dass die Infrastruktur in Oldenfelde Nachholbedarf hat. Er erwähnte bauliche Abweichungen von Bebauungsplänen und verkehrstechnische Erfordernisse, z. B. in der Rahlstedter Straße und in der Arnswalder Straße, die immer mal wieder in der politischen Regionalversammlung Rahlstedt angesprochen werden.

 

Die Buslinie 36 bleibt den Bewohnern unseres Ortsteils erhalten; sie wird aber in Zukunft nicht mehr in einem engen Takt, sondern nur noch alle 30 Minuten fahren.

 

Der BVO ist sehr bemüht, den sog. „Hanni Park“ seitens des BZA Wandsbek zu einem offiziellen Park umzuwidmen. Wenn das entschieden ist, bietet der BVO an, ihn mit Hilfe der FF Oldenfelde-Siedlung mit Dränage zu versehen, damit Veranstaltungen auf dem oft nassen Boden problemlos stattfinden können. Es soll auch mit einer Gedenkplakette und einem Baum an den ehem. Ehrenvorsitzenden Hansjürgen Schult erinnert werden.

 

Die U1 Haltestelle Oldenfelde wird im Herbst 2019 eröffnet.

 

Die Gedenkstätte am Delingsdorfer Weg soll dem Zeitempfinden umgestaltet werden. Der BVO ist in Gesprächen mit Leitern umliegender Schulen und möchte diese zur Mitgestaltung gewinnen.

 

Der BVO ist Mitglied im Verein eines für Rahlstedt geplanten Stadtteilzentrums und wird in dessen Vorstand mitarbeiten.

 

Kassenbericht: Der wurde vom Schatzmeister T. Offner vorgestellt und nach dem Testat der Revisoren einstimmig angenommen.

 

Wahlen: Wiedergewählt wurde der 1. Vorsitzende Hans Schuy, der 2. Vorsitzende Harald Gedike und die Schriftführerin Barbara Spier. Als neuer Revisor wurde Dr. Klaus Picolin gewählt. Bild 02

 

Erwähnt werden soll noch, dass Vorstandsmitglied Klaus Trecker eine Power-Point-Präsentation erstellt hat, die zum guten Verständnis aller Wortbeiträge maßgeblich beigetragen hat.

Grünkohlfahrt in ein Lokal mit Geschichte

GH 

                                                                                                                                                                                             

Am 3. Februar machten sich 50 Mitglieder und Freunde des Bürgervereins zur jährlichen Grünkohlfahrt auf den Weg – diesmal zum Gasthaus Hoheluft an der B75 bei Buchholz in der Nordheide. Das Hotel-Restaurant ist Insidern bekannt als Verhandlungsstätte zur kampflosen Übergabe der Stadt Hamburg an die englischen Truppen am Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945.

Auf einem ca. 45-minütigen Spaziergang durch ein Dorf und Felder entlang des Weges wurde der lustige ostfriesische Grünkohlbrauch gepflegt – „Einen zur Brust“ zu nehmen und dabei lustige Trinklieder zu singen. Im Lokal angekommen, labte sich die Gesellschaft am schmackhaften Kohlgericht, das keine Wünsche offenließ. Danach wurden in fröhlicher Runde die Kohlkönigin und der Kohlkönig gekürt, die sich nach Meinung der Mehrheit am hübschesten mit Grünkohl geschmückt hatten. Es sind in diesem Jahr Marianne Battermann und Uwe Bender.

Adventskaffee 2017

GH

 

Am 2. Advent waren 45 weihnachtlich gestimmte Mitglieder in die Cafeteria der Schule Bekassinenau gekommen, um es sich bei Kerzenlicht, und leckeren Torten aus dem „Das Caféhaus“ Rahlstedt sowie musikalischer Unterhaltung von „jojo-tanzmusik“ Herbert Skibowski am Keybord gutgehen zu lassen. Susanne Pöltl und die Helferinnen Frau Dreibholz und Frau Lastig hatten die Tische festlich gedeckt, was beim Mitsingen weihnachtlicher Lieder festliche Stimmung aufkommen ließ.

 

Die ging im Laufe des Nachmittages beim musikalischen Übergang durch Mitsingen von Liedern aus vergangenen Zeiten und aus maritinem Hamburger Liedgut in Fröhlichkeit über.

 

Es war wieder ein gelungener Abschluss der Jahresveranstaltungen des BVO, die traditionell mit dieser Zusammenkunft enden.

 


Gedenkfeier zum Volkstrauertag

GH

 

„Muss das denn sein…….“ wurde der Redakteur des Oldenfelder Blattes gefragt, als er eine Person einlud, an der diesjährigen Gedenkfeier zum Volkstrauertag teilzunehmen.

 

Der Vorstand des BVO pflegt diese Veranstaltung seit vielen Jahren und er ist davon überzeugt, dass es nach wie vor wichtig ist, der vielen Toten und Verwundeten früherer Kriege sowie kriegerischen Auseinandersetzungen und Gewaltherrschaft in heutiger Zeit zu gedenken und damit zu bezeugen, dass unsere Gesellschaft nicht aufhören darf zu mahnen, um Kriege zu verhindern.

 

 

Die Gedenkfeier des BVO fand am Volkstrauertag an der Gedenkstätte am Delingsdorfer Weg statt. Nach der musikalischen Einleitung durch den Posaunenchor der Ev.-Luth. Gemeinde Meiendorf-Oldenfelde sprach Herr Eckard Graage, Vorsitzender der CDU-Fraktion der Bezirksversammlung Wandsbek, Worte des Gedenkens und Mahnens politisch einzuwirken, um eine friedlichere Welt zu schaffen. Das kann auf kleinster Ebene im Umfeld eines Jeden beginnen und gelingen. Dem schloss sich Pastor Jakob Delfs mit kirchlichen Worten an. 

 

Der BVO wird zu Schulen im Umfeld des Mahnmals Kontakt aufnehmen, um Interesse für diese Veranstaltung auch bei jüngeren Menschen zu erreichen.

 

Nach der Gedenkfeier trafen sich Besucher auf Einladung des BVO zu einem Gedankenaustausch im Vereinshaus des SC Condor.

Der Bürgerverein zu Besuch bei den Bremer Stadtmusikanten

von einem Mitfahrerteam

 

Bilder Th. Gielow und G. Haushalter 

 

 

 

Schon wenige Tage nach der Ankündigung war sie ausgebucht, die Dreitagesfahrt nach Bremen. So starteten 44 Mitglieder/innen aus dem Verein am 5.9.2017 unter der sachkundigen Führung von Gert Haushalter per Bus zum Besuch unserer Hanse-Schwesterstadt.

 

Schon bei der Einfahrt in die Stadt Bremen erinnerte Haushalter daran, dass Bremen (mit Bremerhaven) nicht nur als Schifffahrts- und Handelsstadt schon immer eine Rolle gespielt hat, sondern auch seit Gründung der Flugzeugindustrie bis heute führend ist in der internationalen Luft- und Raumfahrt.

Unser erstes Ziel war die heimliche Hauptstraße der Stadt – die Böttcherstraße. Dort lauschten wir um 12  Uhr den Klängen des berühmten Glockenspieles aus Meißener Porzellan und schauten dabei auf ein sich drehendes Turmelement, auf dem nacheinander zehn geschnitzte Holztafeln zu sehen waren auf denen an berühmte Ozeanbezwinger erinnert wird, z. B. an Christoph Columbus, Hugo Eckener, Charles Lindbergh und die Flugzeugbesatzung der „Bremen“ um Hermann Köhl, die 1928 in dem Flugzeug erstmals den Atlantik nonstop von Ost nach West (gegen den Wind) überquert hat.

 

Man betritt die ca. 100 Meter lange Böttcherstraße durch ein großes goldenes Fassadenrelief, den Lichtbringer, das der Worpsweder Künstler Bernhard Hoetger Ende der Dreißigerjahre geschaffen hat.   

Hoetger hat auch die Straße selbst nach den Wünschen des Bremer Kaffeekaufmanns und Mäzen Ludwig Roselius gestaltet. Am meisten beeindruckt hat uns die gelungene Zusammenführung von alter Architektur und moderner Kunst.

Nach der Mittagspause trafen wir uns alle wieder am Roland auf dem Marktplatz zur Besichtigung des altehrwürdigen Rathauses, das seit  2004 gemeinsam mit dem Roland von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden ist.

Die obere Rathaushalle mit seinen von der Eichendecke hängenden Modellsegelschiffen und die Güldenkammer, ein von dem Worpsweder Künstler Heinrich Vogeler gestalteter Empfangsraum mit goldenen Tapeten, haben uns ebenfalls sehr beeindruckt.

Danach ging es in den berühmten Ratskeller. Er hält das größte Angebot deutscher Weine für seine Gäste bereit. In seiner Schatzkammer, dem Rosekeller, lagert noch eine genießbare Rüdesheimer Spätlese aus dem Jahr 1653. Ein Schluck von ihm würde mehr als 1.000 Euro kosten, wenn man ihn überhaupt angeboten bekäme. Das ist dem Bürgermeister der Stadt vorbehalten. Königin Elisabeth II. wurde die Ehre anlässlich eines Besuches in Bremen zuteil. In der großen Säulenhalle saßen wir nach der Führung noch eine Weile gemütlich beisammen und tranken einen Schoppen des edlen Rebensaftes. Wir erfuhren, dass es schon eine Auszeichnung ist, wenn ein deutscher Wein es schafft, über den Bremer Ratskeller weltweit verkauft zu werden.

Nach dem Einchecken im Hotel ganz in der Nähe des Marktplatzes bildete das Abendessen auf dem alten Segler „Alexander von Humboldt“ – der mit den grünen Segeln, bekannt aus dem Fernsehen – den letzten Höhepunkt des ersten Tages. Ein ehemaliger Kapitän des Schiffes erzählte so manches über die Geschichte des Seglers, über das Leben an Bord und den erzieherischen Wert der Seefahrt. 

 

Am zweiten Tag setzten wir unseren Rundgang durch Bremens „gute Stube“ fort, wobei uns unser „Bremer Jung“ Gert mit manchen Döntjes zur Stadtgeschichte erfreute. Er berichtete u.a. von Gesche Gottfried, die als mehrfache Giftmörderin 1831 auf dem Domshof hingerichtet wurde. Für sie wurde ein Spuckstein in den Boden eingelassen auf den Urbremer – sog. Tagenbaren – heute noch spucken. Er schilderte das Domtreppenfegen – ein Ritual, das vom Freundeskreis für dreißigjährige unverheiratete Bremer ausgerichtet wird. Die müssen solange ausgestreute Holzspäne von den Domtreppen fegen, bis sie von einer unverheirateten Freundin freigeküsst werden. Einige Teilnehmer statteten auch den aus Bronze verewigten Bremer Stadtmusikanten neben dem Rathaus eine beidhändige Begrüßung an den Vorderläufen ab. Sie soll Glück bringen.

 

Als wir dann nach einem kurzen Aufenthalt im Bibelgarten den Dom auch von innen auf uns wirken lassen wollten, hatten wir noch das Glück, eine Chorprobe mitzubekommen und gewannen so auch einen Eindruck von der schönen Akustik im Dom. 

Anschließend gingen wir in das Schnoorviertel, ein Stadtteil, in dem die alten Giebelhäuser wie an einer Schnur (Schnoor) beidseitig an einer schmalen Kopfstein-Pflasterstraße nebeneinander stehen. Alles wirkt als wären die Häuser noch original aus dem Mittelalter, aber auch hier – wie am Marktplatz und in der Böttcherstraße – verdanken wir das Ensemble dem Wiederaufbau und der Restauration nach dem Zweiten Weltkrieg. Der zwischendurch immer mal wieder einsetzende Regen konnte unsere Begeisterung kaum trüben, verleitete aber den einen oder anderen zum Stöbern in den vielen kleinen Läden. Den Nachmittag verbrachte dann jeder nach seinem Geschmack: einige auf dem Wasser, einige in der in Bremen noch fahrenden Straßenbahn, aber sicher alle mit offenen Augen in dieser wirklich sehenswerten, liebevoll restaurierten Stadt. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel gab es jedenfalls viel zu erzählen.

 

Am letzten Tag erwartete uns vormittags das Airbus Defence & Space Raumfahrtzentrum. Von Sicherheitskräften bewacht durften wir durch eine Glaswand einen Blick in die „heilige“ Halle werfen, in der einige Techniker in Schutzkleidung unterLaborbedingungen an Raketenteilen für eine Ariane-Mission arbeiteten. Fotografieren war streng verboten. Wir erfuhren, dass hier Trägerraketen, Weltraumlabore, Versorgungsfahrzeuge und andere für die internationale Raumfahrt wichtige Gegenstände entwickelt und hergestellt werden. Ein nachgebautes – für die Besucher geteiltes – Modell der  Columbus Kapsel, das sich in der Ausstellungshalle befindet, durften wir betreten und konnten ein wenig nachempfinden, wie die Astronauten an Bord leben. Darüber hinaus erhielten wir verblüffende Informationen über Raumfahrttechnik. Wer kennt schon die  Startgeschwindigkeit der Rakete, um der Erdanziehung zu entkommen? 30.000 km/h! Wieviel PS sind erforderlich, um die Rakete mit ihrem Startgewicht von 800 Tonnen dazu anzutreiben? 30.000.000 PS! Und weshalb ist es günstig, dass der europäische Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana liegt? Die Geschwindigkeit der Erdumdrehung in der Nähe des Äquators kommt der Startgeschwindigkeit der Raketen zugute. Dieses und noch viel mehr wurde kompetent und verständlich moderiert. Leider ist das Reisebüro für künftige Marsflüge noch geschlossen, aber wohl nicht mehr lange.

Nach der Raumfahrt dann die Heimfahrt.

 

Beim letzten gemeinsamen Mittagessen in „Vessens Hoff“ an der B 75 haben wir uns einzeln umgehört:

Aus dem von Ehepaar Haushalter liebevoll zusammengestellten Programm hat besonders gut gefallen:

 

  • es war wieder einmal toll!!
  • das wunderschöne Rathaus
  • der Gang durch den Ratsweinkeller
  • der Abend im „Spitzen Giebel“, einer kleinen Kneipe mit einer besonders plietschen Kellnerin
  • das Entern der „Alex“ und die Döntjes des Kapitäns i. R. 
  • das Gesamtbild um den Marktplatz
  • Schnoor und Böttcherstraße
  • die zauberhaften verschiedenen Häuser im Schnoor
  • die gemütliche Atmosphäre im Amtsfischerhaus, wo wir mit unangemeldeten 44 Personen freundlich bedient wurden.
  • der Gesang im Bremer Dom
  • der Bleikeller
  • die Stadtführung von Gert Haushalter war das Beste. Seine humorvollen Ausführungen und Kenntnisse seiner Heimatstadt werden mir immer im Gedächtnis bleiben
  • mir hat das Raumfahrtzentrum am stärksten imponiert
  • die Besichtigung der Raumkapsel
  • wir haben uns als Neuhamburger sehr gut in der Gruppe aufgenommen gefühlt und sehr viel Spaß gehabt. Besonders gut haben uns die Besichtigung des Rathauses und  die Besichtigung des Raumfahrtzentrums gefallen.
  • der Besuch bei der ESA war ein echter Höhepunkt der Reise. Er war nicht nur informativ, sondern ermöglichte auch einen bemerkenswerten Blick in die Zukunft.

 

Von der 3-Tagesfahrt ist ein Video von 26 Minuten Länge auf DVD erhältlich. Der Preis beträgt 5,00 € zuzüglich eventueller Versandkosten von 1,45 € falls ein Postversand erforderlich wird.

Bei Interesse können Sie dieses unter unserer E-Mail Adresse bestellen:

info@bv-oldenfelde.de

 

Kinderfest am 2. September 2017

HG

 

Es ist toll, dass Oldenfelde so bunt ist.

 

Schön war es wieder auf unserem Oldenfelder-Kinderfest am 02. September 2017.

 

Rund 400 kleine und große Besucherinnen konnten wir am Samstag-Nachmittag auf dem Gelände der Schule Bekassinenau begrüßen. Bei trockenem Wetter und Sonnenschein es gab viele glückliche Kindergesichter. Wie im vergangenen Jahr waren auch wieder Familien mit Migrationshintergrund unserer Einladung gefolgt. Es ist egal, wo wir geboren sind oder wen wir lieben. Was zählt ist, dass wir zusammen in einer Stadt, in einem Stadtteil wie Oldenfelde wohnen und teilhaben.

 

Auch die Bürgerschafstabgeordneten Astrid Hennies, Karl-Heiz Warnholz und Eckhard H. Graage von der Bezirksfraktion Wandsbek, ließ es sich nicht nehmen, die beliebte Veranstaltung zu besuchen.

 

Wie im letzten Jahr, konnten die Kinder auf Wunsch wieder Briefkarten für die Ballon-Weitflugaktion ausfüllen. Diese wurden an die gasgefüllten Ballons gebunden und anschließend in den Himmel entlassen. Der- oder Diejenige, dessen/deren Karte am Ballon am weitesten fliegt und zurückgeschickt wird, kann sich auf eine Überraschung freuen.

Eine Tabelle mit allen bis Ende September zurückgeschickten Karten und eine Karte mit den Landeplätzen finden Sie am Ende dieses Berichtes. Die Anschriften wurden aus Datenschutzgründen weggelassen.

 

Viele interessante Attraktionen wurden den Kindern geboten: Das schon traditionelle nostalgische Kinder-Kettenkarussell und die Kleinkinder-Lego-Fläche, eine Hüpfburg, eine neue Attraktion war die 3D-Torwand - sehr zur Freude der „älteren Jungs“. Konnten doch einige ihr Talent im Tore schießen zeigen und sich einen tollen Fußball erspielen. Dosenwerfen und ein Glücksrad dürfen auf keinem Kinderfest fehlen, ebenso wie das Kinderschminken und das Bemalen der Gesichter. Im Bewegungs-Parcours konnte jedes Kind seine Fahrkünste auf unterschiedlichen Fahrgräten ausprobieren. Für viel Freude, aber auch einige Emotionen sorgte der Verkehrskasper RatzFatz, der den Kindern wieder eine spannende Geschichte aufführte. Großen Spaß hatten die Kleinen auch beim Wasserspritzen mit einem Strahlrohr am Feuerwehrschlauch – selbstverständlich unter Anleitung und Aufsicht der Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr Oldenfelde Siedlung. Großes Interesse zeigte sich für das Feuerwehrfahrzeug. Doch nicht nur die Steppkes, auch Erwachsene waren scharf darauf, sich einmal in eine echte Feuerwehr mit Blaulicht reinzusetzen. „Wir hoffen auf diese Weise, nicht nur das Interesse für die Jugendfeuerwehr sondern auch für die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr bei dem einen oder anderen zu wecken.“, erklärte einer der betreuenden Feuerwehrläute. Ein aufregendes Erlebnis für alle Teilnehmer ist immer wieder die große Tombola. Zu gewinnen gab es wieder viele kleine aber auch große Preise wie Kinokarten, Eisgutscheine, Familienfreikarten für Minigolf, ein Kofferradio, ein Scooter/Kinderroller, ein BIG BOBBY CAR bis hin zum Hauptgewinn, einem richtigen Polizei-Jugendfahrrad. Ein ca. achtjähriger Junge hat das schöne Polizei-Fahrrad gewonnen. Außerdem gab es, in Absprachen mit dem Polizisten Herrn Grote – PK38, einen Sonderpreis zugewinnen. Die Gewinnerin oder der Gewinner durften sich in den „Peterwagen“ setzen und bei Blau-Licht ordentlich auf die „Polizei-Sirene“ drücken. Dieser Sonderpreis war das zehnte Los, das von den „Glücksbringern“ gezogen wurde. Als die Losnummer bekannt gegeben wurde, gab es Jubelschrei von einem Mädchen, das blitzschnell in  das Polizeifahrzeug einstiegt und Herr Grote zeigte ihr den besonderen Knopf für die Sirene. Ein Klang, der so manchen Besucher aus seinem „Kindheitstraum“ geweckt haben dürfte.

 

 

Einige Besucher fragten mich im Laufe des Nachmittags, wie so ein Fest mit so vielen kostenlosen Aktivitäten für Kinder möglich ist. Immer wieder kann ich davon erzählen, dass engagierte Helfer ein wichtiger Motor für ein funktionierendes Kinderfest sind. Die vielen fleißigen Hände, die hier am Werken sind, die sich komplett ehrenamtlich zur Verfügung stellen, sind alle Mitglieder in unseren beiden Vereinen, dem Bürgerverein Oldenfelde e.V. und/oder dem Sozialwerk Milchkanne e.V. Aber es gibt auch Ausnahmen, wie die Jugendfeuerwehr Oldenfelde Siedlung. Diese Jugendlichen sind auch freiwillige Helfer und erlebten beim Kinderfest hinter den Kulissen, was es bedeutet ein Kinderfest in Oldenfelde zu veranstalten und wie viel Spaß es macht, sich mit dem Helferteam zu engagieren.

 

Die vier Stunden vergingen wie im Flug mit Spiel, Spaß und guter Laune.

 

Einen großen Dank an alle guten Geister vor und hinter den Kulissen, die diesen unterhaltenden Nachmittag ermöglicht haben. Ohne sie wäre unser Kinderfest 2017 nicht möglich gewesen.

 

Danke auch an alle Kuchenbäcker! Im Vorfeld wurden von einigen Ehrenamtlichen ordentlich Kuchen gebacken. Auch das gehört zu den Dingen, die nicht selbstverständlich sind und das Kinderfest und damit unsere Vereine unterstützen, aber hauptsächlich zum Gelingen einer solchen Veranstaltung beitragen. Insgesamt waren es ungefähr 250 Stücke Kuchen, die an die Besucher verkauft wurden. Auch Gegrilltes und Getränke brachten Einnahmen, die dem Sozialwerk Milchkanne für seine laufenden Projekte gut gebrauchen kann. Denn um das soziale Engagement in Oldenfelde und Umgebung weiterhin erfolgreich zu gestalten, sind wir immer wieder auf Spenden und Sponsoren angewiesen.

 

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Unterstützern und Spendern recht herzlich, besonders bei:

 

  • der Schulleitung, dem Elternrat und dem Hausmeister-Ehepaar der GBS Bekassinenau,
  • der Bezirksversammlung Wandsbek,
  • der SAGA GWG Geschäftsstelle Rahlstedt,
  • der Jugendfeuerwehr Oldenfelde Siedlung,
  • dem Management einkaufs treff Farmsen,
  • dem REWE Markt Herrmann Balk Str.
  • der Haspa Filiale Herrmann Balk Str.
  • dem Fahrradfachgeschäft Ramme, Rahlstedt
  • der Cinemaxx Holdings GmbH Hamburg,
  • dem HMC im Greifenberg-Park,
  • „Das Caféhaus“ in der Rahlstedter Str.
  • dem Eiscafé Kappa Due, Alter Zollweg,
  • dem EDEKA-Frischemarkt Hinrichs Netzwerk Rahlstedt

 

Alles in Allem ein weiteres, gelungenes Kinderfest, das den teilnehmenden Kindern viel Spaß bereitete und den erwachsenen Besuchern einen abwechslungsreichen Tag an der frischen Luft mit schmackhafter Verpflegung und ausreichend Getränken.

 

Hier nun die Absender und Finder der Ballonaktion 2017:

Fundorte der Ballonaktion
Fundorte der Ballonaktion

 

Weitere Fotos vom Kinderfest finden Sie unter der Rubrik "Foto-Galerie"

 

 

Mai-Empfang des BVO am 20.5.2017

 

GH

 

Petrus hatte ein Einsehen und schloss am Samstag, dem 20. Mai, die Schleusen nach einer Gewitternacht mit Starkregen, damit die wärmenden Strahlen der Maisonne Oldenfelde den ganzen Tag erreichen konnten.

 

Der Bürgerverein wählte die schöne Anlage des Hamburger Minigolfclubs (HMC) im Greifenbergpark aus, um mit über 50 geladenen Gästen und Mitglie-dern den Maiempfang zu feiern. Der Platz war zu diesem Anlass besonders aufmerksam hergerichtet.

Für fröhliche Stimmung sorgte das „The Lopes Duo“, das zu diesem Anlass zu einem Trio erweitert war, mit fetziger Musik gepaart mit komödiantischen Einlagen.

 

Nachdem Torsten Offner, Schatzmeister beider Vereine und umtriebiger Organisator des HMC, die Gäste auf „seiner“ Anlage willkommen geheißen hatte, begrüßte Hans Schuy, Vorsitzender des BVO, die Anwesenden mit herzlichen Worten. Er bedankte sich für mancherlei Unterstützung für den Bürger-verein und wünschte allen einen gesprächsreichen unterhaltsamen Nachmittag.

 

 

Danach ergriff zunächst Aydan Özoguz, Staatsminis-terin im Kanzleramt (SPD) und BVO-Mitglied – eine von mehreren anwesenden Politikern, Freunden des Vereins sowie Vertreter des Polizeikommissariats 38 und der regionalen Presse – das Wort und erwähnte in ihren freundlichen Grußworten, dass sie bereits vor Jahren mit ihrer damals kleinen Tochter auf der schönen Anlage Minigolf gespielt hat.

 

Herr Eckard Graage (CDU) nahm die Gelegenheit wahr, dem Bürgerverein und seinem gemeinnützig wirkenden Sozialwerk Milchkanne weiterhin viel Erfolg zu wünschen.

 

Für alle hielt Vereinswirt Raymon auf Einladung des Vereins schmackhafte Speisen und Getränke bereit, die von den Gästen im Freien bei interessanten Gesprächen verzehrt und getrunken wurden.

 

Einige verfolgten derweil in einer etwas abgelegenen Terrassenecke das letzte Bundesligaspiel der Saison und freuten sich lauthals – von der Band unterstützt mit dem Song „Hamburg meine Perle“ – dass der HSV dem schon befürchteten Relegationsspiel für die nächste Saison mit einem 2 : 1 Sieg gegen Wolfsburg vermeiden konnte und nicht in das Unterhaus der Bundesliga absteigen muss.

Großstadt Rahlstedt

Berndt Wagner

 

Wie in dieser Ausgabe des Oldenfelder Blatts berichtet wird, haben auch in diesem Jahr wieder viele Oldenfelder an der städtischen Aktion „Hamburg räumt auf“ teilgenommen. Zwei von ihnen, Uwe Spier und der Verfasser dieser Zeilen, haben sich dabei um einige ganz besondere Fälle gekümmert, denn wie Sie vielleicht wissen, haben sich die Freiwillige Feuerwehr Meiendorf und die Bürgervereine Rahlstedt und Oldenfelde zum Förderkreis „Rote Schilder“ zusammengeschlossen. Durch rot/weiße Ortsteilschilder soll die Bedeutung des Stadtteils herausgestellt werden.

 

Alte Sieker Landstraße stadteinwärts
Alte Sieker Landstraße stadteinwärts

Der Osten Hamburgs rückt immer mehr in den Blickpunkt der Stadt und so mag sich so mancher gewundert haben, dass allein der Stadtteil Rahlstedt mit beinahe 90.000 Einwohnern eine Bevölkerungszahl erreicht, die mit der Schwerins verglichen werden kann.

 

Und für eine „Großstadt“ wie Rahlstedt ist es nicht ungewöhnlich, dass sie sich ebenfalls aus Ortsteilen zusammensetzt, die eine lange eigenständige Geschichte haben. So wurde z.B. das Bauerndorf Oldenfelde erstmals 1296 urkundlich erwähnt und kam erst 1927 zu Rahlstedt. Es ist keine Ausgrenzung, eher ein liebenswerter Chauvinismus, wenn man sich als Oldenfelder oder Meiendorfer fühlt, auch wenn man gleichzeitig Rahlstedter ist. Und so sind wir gleichzeitig auch noch Wandsbeker und eben Hamburger.

 

Der Förderkreis „Rote Schilder“ greift dieses Heimatgefühl auf und setzt sich für eine Kennzeichnung der jeweiligen Ortsteile ein. Deshalb gibt es seit kurzem nicht nur „Hamburgensien“, sondern auch „Rahlstedtensien“ – nämlich rot/weiße Ortsteilschilder, die auf den jeweiligen Ortsteil innerhalb Rahlstedts hinweisen.

 

Und – einmalig in ganz Hamburg – kombinierte Schilder, die sowohl auf den Eintritt in den Stadtteil, als auch auf den jeweiligen Ortsteil hinweisen.

HSV, "über alles"
HSV, "über alles"

Ein Förderkreis, selbst wenn er sich aus so honorigen Institutionen wie Feuerwehr und Bürgerverein zusammensetzt, ist aber keine Behörde, und deshalb war diese „Rahlstedtensie“ nur mit der wohlwollenden Unterstützung unseres Bezirksamtes in Wandsbek möglich, wobei besonders das Referat „Wegeaufsicht“ und der Bauhof in der Rahlau besonders erwähnt werden müssen – schon deshalb, weil so oft über Bürgerferne der Verwaltung geklagt wird.

 

Leider sind dieser Schilder auch beliebte Flächen für Schmierereien oder Aufkleber, so dass am 25. März die vielen Oldenfelder nicht nur Müll von  Wegen und Plätzen gesammelt haben, sondern dass auch die Stadt- und Ortsteilschilder gereinigt wurden. „Zufällig“ waren alle Oldenfelde-Schilder zwischen dem Bahnhof Berne und dem Gymnasium Meiendorf mit dem Schriftzug „HSV“ beschmiert und mit Aufklebern versehen. Das ist auch weniger anstrengend, als selbst Fußball zu spielen. Noch anstrengender war es nur noch, diese Schmierereien zu entfernen. Es hat sich aber gelohnt, denn seit dem gewinnt der HSV auch wieder.

Hansjürgen (Hanni) Schult †

          30.04.1929 – 10.11.2015

 

Der Bürgerverein Oldenfelde e.V. trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Hanni Schult. 1960 in den Verein eingetreten, hat er sich in mehreren Funktionen – davon 18 Jahre als 1. Vorsitzender – um den Verein verdient gemacht. Unvergessen bleiben seine Erfolge für Oldenfelde, die er durch seine  guten Kontakte zu allen politischen Entscheidungsträgern in seiner „Kneipe“ Oldenfelder Krug erreicht hat.

 

Der Bürgerverein ist dem ehemaligen "Oldenfelder Bürgermeister" unendlich dankbar.

 

                                           Für den Vorstand: Hans Schuy, 1. Vorsitzender

                                          

                                         

Neue Ortsschilder >OLDENFELDE<

Rote Ortsteilschilder empfinden viele - vor allem ältere - Oldenfelder und Bewohner angrenzender Ortsteile wie Rahlstedt und Meiendorf immer noch als angenehme Blickfänge.

Schilder mit dem Ortsnamen >Oldenfelde< stehen z. Zt. noch an folgenden Standorten, die die Grenze des Ortsteils kennzeichnen:

Neu-Einweihung des Ortsschild an der Oldenfelder Straße
Neu-Einweihung des Ortsschild an der Oldenfelder Straße

Alter Zollweg/Rahlstedter Weg (Blumeninsel)

Bargteheider Straße/Grubes Allee

Oldenfelder Straße gegenüber der kath. Kirche

Bargkoppelweg 4

Fasanenweg 18

Meiendorfer Straße/Berner Straße

Schierenberg/Eismeerweg

U-Bahnhof Berne/Oldenfelder Seite

Sie zu erhalten, hat sich der “Förderkreis rote Ortsteilschilder“ in einer Art Patenschaft mit dem Bezirksamt Wandsbek vorgenommen, den unser ehemaliger Vorsitzende Berndt Wagner ins Leben gerufen hat. Ihm gehören neben dem BVO auch der BV Rahlstedt und die Feuerwehr Meiendorf an. Die Schilder von Zeit von Zeit zu reinigen und Aufkleber bekannter Hamburger Fußballvereine und Rapperbands von ihnen zu entfernen, damit ist es nicht getan, sondern defekte Schilder sollten auch ersetzt werden.

Ortsschild >Oldenfelde< am Berner U-Bahnhof
Ortsschild >Oldenfelde< am Berner U-Bahnhof

Eine Zuteilung des BZA Wandsbek aus Tronkgeldern der Spielbank machte es jetzt möglich, zwei Schilder zu ersetzen bzw. neu anzubringen. Unter der Federführung des BV Oldenfelde werden im zweiten und dritten Schritt auch Schilder in Rahlstedt und Meiendorf ersetzt.

Die Bilder zeigen die „Neu-Einweihung“ des Schildes an der Oldenfelder Straße am 19.2.2015 und das neu angebrachte Schild am Berner U-Bahnhof.

Schulfrühstück erfreut sich immer noch großer Beliebtheit

 

GH

Langjährige Leser des Oldenfelder Blattes wissen, dass der Bürgerverein seit vielen Jahren aus dem Sozialprojekt des Vereins “Milchkanne“ ein regelmäßiges Schulfrühstück an der Schule Kamminer Straße finanziert. Kürzlich war der Schulleiter der Schule, Herr Eckart Ortmann, anlässlich einer Vorstandssitzung zu Gast und berichtete, dass diese Art Unterstützung des Vereins bei den Kindern und deren Eltern immer noch große Anerkennung findet und dass die Lehrkräfte es begrüßen, dass die Kinder durch das „gute Gefühl im Magen“ danach – das beim Betreten der Schule nicht immer vorhanden ist – dem  Unterricht aufmerksamer folgen.

Herr Ortmann brachte von den Kindern gemalte Bilder und ein Plakat mit, auf denen sie dem BVO ihren Dank textlich und malerisch bekunden.

Text in der Mitte des Bildes:

 

 „Der Oldenfelder Bürgerverein

das muss ein wirklich netter sein.

Seit Jahren spendet er uns Geld,

damit hier jedes Kind Frühstück erhält.

Die Lehrer freut es immer sehr,

die Schüler dann gar umso mehr.

Zwar nicht im selben Augenblick,

doch kehren gute Taten stets zurück!

Drum wünschen wir euch liebe Leut´

nun ganz viel Glück und allzeit Freud´“

 

Herzlichen Dank, die Schüler und Lehrer der Schule Kamminer Straße.

 

Der Vorstand nahm dies dankend zur Kenntnis und versprach, die Unterstützung weiterhin zu leisten.

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